Nicht verpassen: Dieses Wochenende findet in Riehen zum 10. Mal das Hillchill Festival statt. Super Wetter und das beste, was die Region an Bands zu bieten hat – was will man mehr. Ausserdem hat für Freitag kurzfristig Rodion aus Italien zugesagt. Keep it coming!
Marc Krebs ist aktiv im Szeneleben präsent und kennt die oft sehr subjektiven Denkvorgänge, die bei der Bewertung solcher Anlässe entstehen. Er hat die BScene seit Jahren immer sehr kritisch-konstruktiv bewertet und damit tatkräftig unterstützt. Und so wird er diese Zeilen auch nicht als Angriff werten, sondern eher als Äusserung einer divergierenden Meinung.
Sein Kommentar zur Bscene tut was er muss: er greift sich den Slogan “Singen/Feiern/Lieben”, beschreibt die Hintergründe, welche zu dessen Entstehung beitrugen, setzt ihn hinterfragend in einen historischen Kontext und listet dann die Mängel und schliesslich die entdeckten Konzert-Perlen auf. Soweit alles journalistisch konform. Natürlich wird an so einem Anlass vieles subjektiv wahrgenommen und muss deswegen noch lange nicht falsch sein. Allerdings lässt der Artikel in seiner Aufmachung auch “Wünsche offen”, die nicht als reine Ansichtssache hingenommen werden können. give peace a chance »
Sehr schön: “Kreische isch hüt sehr gfraget. Und mir gfallt das au. Ich ha dr Plausch dra. Drum mach ich das.” – ein Zitat von Hellfire, den “kleinen Hilfsbeatles für den Schweizer Hausgebrauch” (wiederum selbst ein Zitat des Kommentators). Mehr davon gibts in dieser Doku (die ich leider noch nicht online gefunden hab). (tnx an Marius)
ein mysteriöses projekt namens iamamiwhoami hält die musikwelt in atem.
ätherisch-verstörende songs, eindrucksvolle videos und kryptische hinweise auf herkunft und quelle, machen seit dezember die halbe blogosphäre wahnsinnig (hie
David Max (diemagazin Interview hier) and Nick Suter werden heute Abend um 21:00 im Manger Boire ein paar Songs von Davids neuem Album “Simple Psychedelic Pleasures” zum Besten geben – 4 free! Don’t miss! (via FB)
wie man die kontemporären elektronischeren hiphop-erben bezeichnen soll war schon immer ein thema. “triphop”, “broken beats”, “nu-irgendwas” and so on. das war in den 90ern. mehr als 10 jahre später gibt es neue künstler, und so auch neue genres. zum beispiel “wonky”, wie jemand die “wackeligen”, zum teil fehlerhaft und taktlos tönenden beats von scott herren, flying lotus, rustie, mike slott, hudson mohawke einmal bezeichnete (wir berichteten hier und hier). “wonky” ist gross mittlerweile, denn wenn michele roten darüber schreibt, ist es vermutlich nicht mehr untergrund. und es kommt noch besser, denn in einem zug mit den oben genannten “genre”-grössen wird manchmal auch ein gewisser Dimitri Grimm aus Bern alias “Dimlite” (bild oben) erwähnt. und der macht nicht nur geile beats, sondern hat auch tolle produktionstechniken, wie man auf youtube sehen kann. und: er löst die musikkategorische frage gleich selbst, wenn er seine musik als “natural shift of generations, technologies and techniques within a branch of the artform of Hip hop rather than a new movement” bezeichnet.
am kommenden freitag spielt dimlite live im schlachthof und legt danach noch platten auf und am 20.märz in der cargo bar. bonus: eine mix für euch mit eine bisschen musik, die auf hip-hop basiert und manchmal etwas wacklig ist including the above mentioned artists.
morgen freitag am 5. märz in der kaserne: das pferd tauft den “fuxxx” und rettet die welt. support kommt vom berner duo copy & paste, sowie den mysteriösen dj’s fogman & stroboman.
die schönsten zwei pferdeanekdoten (sodomie gilt nicht) gewinnen je zwei tickets.
das beste selbstportrait mit wendy-ausgabe oder einem “mein kleines pony”-viech bekommt eine CD. wer anonym bleiben will darf bildmaterial auch gerne an diemagazin_at_gmail.com senden, wir verwenden es ausschliesslich zur eigenen belustigung.
die gewinner werden bis morgen 17 uhr per mail benachrichtigt.
haben heute ein mail von louisville records aus berlin erhalten, der administrativen heimat von navel. kennt vielleicht jemand. sone laute band aus der region mit so gitarren und so.
der kommende montag ist der tag, an dem man diese stadt entweder hasst oder liebt. ihr wisst schon. und wer dem alles andere als positiv entgegen schaut, hat immerhin die möglichkeit das wochenende einen tag zu verlängern und am sonntag seine ausgelassenheit an einer der frivolen vormorgestraich-parties zu demonstrieren. zum beispiel im sudhaus. wir verlosen 2×2 tickets.
musikalische neuigkeiten aus südafrika: die antwoord. “die fucking antwoord!” what does that mean? the answer! the answer to what? … what ever man… Fuck. das neuste projekt von Watkin Tudor Jones (ex maxnormal.tv) dürfte bald die spitze der viralen video charts erreichen. wem das noch nicht gereicht hat: die antwoord haben eine webseite (checkt die secret chamber), vice hatte ein interview vor ein paar monaten und: es gibt noch einen “die antwoord” song, der absurdität neu definiert: ninja. album kommt noch diesen monat. serious gangster skillz.
wers noch nicht mitbekommen hat: heute abend im stampa/plattfon: Die “pop basel” Buchautoren Marc Krebs und Andreas Schneitter unterhalten sich mit Andreas Kreienbühl, Christoph Fringeli, und Marlon Mc Neill über Pop und Subkultur. Wie hat sich die Basler Subkultur verändert? Was ist überhaupt noch Subkultur? Geht es uns zu gut (fangfrage?) ? Ist es zu ruhig (ja!) ? Wo bleibt der Aufbruch (ja, wo?) ? Die grosse Besetzung? Oder der nächste Kollaps (schon da) ? also genau die themen, die auf diesem blog auch immer wieder für gesprächsstoff sorgen. gehet hin! (via facebook event)
justice gibt es offensichtlich noch – und ihr neuer song tönt so, als wären sie nie weg gewesen (aka ein bisschen mehr innovation hätte schon sein können). was, die wollen wirklich mit der gleichen masche 3 jahre später nochmals erfolgreich sein? wahrscheinlich sind sie schlauer – und der song “beginning of the end”, der momentan sämtliche musikblogs überflutet, deswegen vermutlich ein fake. oder ein alter, unveröffentlichter track. spitzfindige justice-jünger (†) haben den song aufgrund billiger reverbs und der generell unterdurchschnittlichen klangqualität bereits als “nicht justice-kreation” in die hölle (⚰) gewünscht. aber ob fake oder nicht – den beiden franzosen (übrigens bekannt für fake auftritte) dürfte es nur helfen. vous decidez:
Die Liste mit den DJs, die eine Funk/Soul/Jazz/Prog/Kraut Sammlung haben, die einerseits sämtliches im hiphop & d&b gesampletes material beinhaltet und andererseits noch so viel mehr hergibt, dass man bis zum ende der welt neue beats produzieren könnte ist kurz: da wäre natürlich lenny roberts, der seit beginn der 80er-Jahre die “ultimate breaks & beats” rausbrachte, dj muro aus japan, soulman, dusty kid von den “strictly breaks” und “dusty fingers” serien und kon & amir aus new york, die mit ihrer “on track”-serie über die hiphop-szene hinaus bekannt wurden. und genau die beiden legen am donnerstag im acqua auf. livingroom.fm scheint immer wieder für ein paar überraschungen gut zu sein, denn schliesslich ist das acqua nicht gerade der lieblingstreffpunkt für kauzige nerds, die am liebsten in einer brocki wohnen würden und sich jede freie minute durch verstaubte plattenkisten graben.
dieser tage ist in berlin die installation “xx: A Sculpture of the Album” zu sehen. es ist der (wohl nicht erste) versuch, der heute oft aus ihrem ursprünglichen kontext gerissenen musik ein alternatives dasein zu ermöglichen.