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SUDHAUS: WIRD DER BETRIEB EINGESTELLT?

die gerüchte verdichten sich: das sudhaus stellt seinen betrieb angeblich auf ende saison ein. sehr schade, wie ich finde. das programm ist seit dem relaunch doch recht cool geworden und der raum ist halt einfach nach wie vor einer der schönsten der stadt. trotz aller vip-bühnchen (via konsumation für 1000 franken) kann da nicht einmal das abuse mithalten. stellt sich nur noch die schuldfrage. ich tippe aufs rauchverbot und die damit verbundenen leute vor der türe. oder weiss jemand mehr?

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5 TRACKS I LIKE

mount kimbie – carbonated
glimpse – the number 1
ribn – sin & figs
dubbel dutch – fool in you
fritz kalkbrenner – last call

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I, Robot. Oder: Mit Pillen und Compi zur Unsterblichkeit

«Roboter werden unsere Freunde sein. Neue Technologien werden das Energieproblem lösen. Wir werden Fleisch im Labor herstellen. Wir werden Computer in unser Gehirn einpflanzen. Autos werden sich selber lenken.» So schrieb damals das Magazin in ihrem etwas erschreckenden Interview mit Ray Kurzweil. Kurzweil, der in den 80ern die Kurzweil Synthies entwickelte und auch einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Texterkennung (OCR) leistet, blieb mir vor allem wegen seiner «3-Brücken-Strategie» ein Begriff, mit der er sich ewiges Leben verschaffen will. Kurz: Er schluckt 150 Pillen pro Tag, in 20 Jahren will er seine biologischen Prozesse neu programmieren und schliesslich sein irgendwann in hoffentlich ferner Zukunft sein Hirn uploaden und sich so unsterblich machen. Wer aufstehen mag und heute nicht zu viele Pillen schluckt: Kurzweil spricht morgen um 09:00 an der öffentlichen Veranstaltung “Wissenschafter und Science-Fiction Autoren im Dialog” in der Aula der Uni Basel.

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EIN BISSCHEN FUSSBALL DARF HEUTE SEIN

keine ahnung was es ist.

wohl kaum spontaner, grenzüberschreitender regionalpatriotismus, so in dem sinne, hier fcb, in spanien fcb und jetzt nochmal fcb. das ist dann doch n’bissel zu doof.

eine besondere liebe zum fc bayern ists schon gar nicht. solchen sympathiebolzen kann ich  meinen segen einfach nicht geben, da würde ich noch eher mit christoph mörgeli frühstücken. das ist irgendwie unverfänglicher. und ich würde mich sowieso einladen lassen, also wärs zu seinen ungunsten. ich würde selbstredend erst am morgen kommen. nur damits gesagt ist.

möglicherweise liegts an der typischen taktik mit einem stürmer und einem abwehr-bollwerk (solche die gerne pinkfarbene sportzeitschriften lesen, kennen das als catennaccio) welche zu inter gehört, wie nackte haut zu 20min online.

oder einfach weil ich samuel eto’o noch dämlicher finde als bastian schweinsteiger. und arjen robben hingegen besser mag als wesley sneijder. diese einstellung ist in fankreisen natürlich extrem verpönt. wer nicht in den farben SEINES vereins schläft, isst, scheisst, fickt, der hat kein recht sich überhaupt dazu zu äussern. was bringt es zu jubeln, wenn man am schluss nicht mit voller inbrunst sagen kann “WIR haben gewonnen!”? i care to disagree, aber da stösst man auf taubheit in schwarzem kapuzenpulli mit baslerstab drauf.

wie auch immer, ich wünsche mir, durchaus unerwartet,  dass bayern heute abend die championsleague gewinnt.

EDIT: bayern fail. milito win. im wahrsten sinne des wortes.

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: )

die momentane allgemeine schräglage kann einen schon etwas aus der fassung bringen.

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ZYNISMUS vs THE DEEP SHIT

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ich hätte da ein paar fragen.

gibt es ein gen für poesie, dass einem so schadlos fehlen kann, dass man sich als kunstliebhaber empfindet, auch wenn man das da oben nicht versteht?

löst sich authentizität mit der bodenhaftung auf?

darf man unfreiwillig komische experimente aufstrebender künstler mit dem beissenden zynismus der altersbedingten weisheit besudeln?

oder anders gefragt:

wie lange darf man sich voller jugendlichem tatandrang in unbekannte gewässer hinauswagen, ohne bei misserfolg gnadenlos gedisst zu werden? #alex frei

und vorallem: hugh grant, wtf?

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ALLES NEU MACHT DER MAI

morgen ist ja wieder politisch-motiviertes räuber & boli angesagt. heuer hat auch basel sein offizielles areal dafür, das beschauliche gebiet zwischen reinach und dem hügelchen in diesem park da bei den dinos, deren anblick mir im übrigen jedesmal die, zumindest zeitliche,  irrelevanz der eigenen existenz vor augen führt.

basel, münchenstein und reinach buttern kräftig in ihre kriegskasse um dem bewusstseinserweiternden treiben der letzten jahre einhalt zu gebieten. man spricht von 600 blauen stormtroopers, deren einsatz ein vielfaches davon kosten soll, wie jener an einem “risikospiel”. dagegen rebelliert der traditionell liberale und schon vom rauchverbot vergewaltigte  basler geist, und so wird die bieridee, die gemäss einigen urgesteinen einst als spassiges pendant zum parallelen zürcher pflasterstein-happening begann, plötzlich zum ideologischen sammelbecken für die perspektivreiche jugend von 12 bis 45.

ich weiss nicht recht ob ich das amüsant oder seltsam oder doof finden soll.

deswegen hier ein tolles lied, das gar nix damit zu tun hat:

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WHEN RICHARD MET HORST

abgesehen vom gesucht deutschcool-abstrusen namen (ja, ich habe die erklärung dazu gelesen) finde ich das projekt richard & horst ja eine grossartige sache. ein frei schwebender kultureller freiraum für unsere schöne kleine stadt? count me in! umso grösser meine bestürzung, als ich heute lesen musste, dass das projekt akut gefährdet ist. und das aufgrund einer mehr als fadenscheinigen argumentation. an dieser stelle seien also alle magazin-leser dazu aufgefordert, fan des projekts zu werden, um so den verantwortlichen ein wenig moralische rückendeckung zu geben. und vielleicht auch, um den entscheidern zu zeigen, dass diese sache durchaus ein bedürfnis für die menschen hier ist. kostet nur einen klick und hilft vielleicht. ein kleines bisschen. hoffentlich.

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BSCENE IN DER BAZ, HMMMMMJAAAA

Marc Krebs ist aktiv im Szeneleben präsent und kennt die oft sehr subjektiven Denkvorgänge, die bei der Bewertung solcher Anlässe entstehen. Er hat die BScene seit Jahren  immer sehr kritisch-konstruktiv bewertet und damit tatkräftig unterstützt. Und so wird er diese Zeilen auch nicht als Angriff werten, sondern eher als Äusserung einer divergierenden Meinung.

Sein Kommentar zur Bscene tut was er muss: er greift sich den Slogan “Singen/Feiern/Lieben”, beschreibt die Hintergründe, welche zu dessen Entstehung beitrugen, setzt ihn hinterfragend in einen historischen Kontext und listet dann die Mängel und schliesslich die entdeckten Konzert-Perlen auf. Soweit alles journalistisch konform. Natürlich wird an so einem Anlass vieles subjektiv wahrgenommen und muss deswegen noch lange nicht falsch sein. Allerdings lässt der Artikel in seiner Aufmachung auch “Wünsche offen”, die nicht als reine Ansichtssache hingenommen werden können. give peace a chance »

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WIN WIN HÜ

morgen freitag am 5. märz in der kaserne: das pferd tauft den “fuxxx” und rettet die welt. support kommt vom berner duo copy & paste, sowie den mysteriösen dj’s fogman & stroboman.

die schönsten zwei pferdeanekdoten (sodomie gilt nicht) gewinnen je zwei tickets.

das beste selbstportrait mit wendy-ausgabe oder einem “mein kleines pony”-viech bekommt eine CD. wer anonym bleiben will darf bildmaterial auch gerne an diemagazin_at_gmail.com senden, wir verwenden es ausschliesslich zur eigenen belustigung.

die gewinner werden bis morgen 17 uhr per mail benachrichtigt.

hals- und beinbruch!

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INDIEROCK KANN RECHT TOLL SEIN

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the maccabees – no kind words

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NEUES AUS DER MUSIKBRANCHE

haben heute ein mail von louisville records aus berlin erhalten, der administrativen heimat von navel. kennt vielleicht jemand. sone laute band aus der region mit so gitarren und so.

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CURLING?

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die olympischen winterspiele 2010 sind vorbei. was bleibt? simon ammanns nurave-brille. steven colbert im schweizer haus. und die schweizer curlerin carmen schäfer – die es zwar in den blick (titel des jahres: “Carmen ist heiss auf Eis”) aber nicht aufs podest schaffte. gold holten sich die schwedinnen. vielleicht hätten die schweizer curlerinnen auch ein musikvideo mit hammerfall drehen sollen, wie es die olympiasieger 2010 taten. für dieses sport-musikalische verbrechen gibts jedenfalls ein grosses LOL und ein noch grösseres WTF?. (via muruoar).

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HEUTE IN DER….

ich hatte hunger und keine zeit und wenig cash, was das über-bord-werfen sämtlicher “ich-hab food inc (ganz tolle doku, das)-gesehen-und-ernähr-mich-vorwiegend-von-nachhaltig-produziertem-bio-zeug-aus-der-region”-vorsätze zur folge hatte.

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DON’T FUCK WITH EPIC BEARD MAN

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vorallem nicht wenn er ein t-shirt trägt auf welchem “i am a motherf***er” steht.

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BUCHHANDEL, SORT YOUR SHIT OUT

im gegensatz zu einem club, wo ein solcher anblick um sechs uhr morgens eine überaus erfolgreiche nacht bezeugen kann, scheint das bild hier oben, angesichts der umstände nicht minder eindrucksvoll, eher mahnmal der darbenden literatur-industrie zu sein. tatzeit/-ort: heute nachmittag in einem städtischen buchladen (name der red. bekannt).

bemerkenswert ist, wie so oft in solchen situationen, die treffsicherheit (man beachte den makellosen sitzring) abseits der doch stattlichen auffangschüssel.

PS: es handelt sich um die damentoilette. ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass protokollarin und rektal-schützin nicht identisch sind. und wenn, dann sowieso lol.

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SHARKTOPUS!!

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BSCENE 2010: THE LINE-UP

die katze ist aus dem sack.

opinionz?

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POLIT-KOMMENTAR

wiedermal zeit, eine lanze zu brechen.

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WIR MÜSSEN UNS EINFACH BESSER VERKAUFEN

bei der ganzen diskussion um die tollheit oder nicht-so-tollheit des kulturellen angebotes unserer stadt, fiel mir irgendwann auf, dass niemand so wirklich von seiner sache überzeugt zu sein scheint.  man schiebt sämtliche verantwortung auf zu wenig geld, zu viel  party, zu viel gerede, zu wenig action, zu kleines einzugsgebiet, zu viele grenzen, zu wenig freiraum, zu viel kommerz, zu viele elitisten, zu wenig nerds, zu wenig leute die auch feiern, zu wenig bass, zu viel nachbarn, zu wenig drogen, zu viel drogen, whatever.

dabei wärs so einfach. man muss an sein produkt glauben. dann läufts schon.

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