DIE MAGAZIN » tomh

WONKY WONKY

wie man die kontemporären elektronischeren hiphop-erben bezeichnen soll war schon immer ein thema. “triphop”, “broken beats”, “nu-irgendwas” and so on. das war in den 90ern. mehr als 10 jahre später gibt es neue künstler, und so auch neue genres. zum beispiel “wonky”, wie jemand die “wackeligen”, zum teil fehlerhaft und taktlos tönenden beats von scott herren, flying lotus, rustie, mike slott, hudson mohawke einmal bezeichnete (wir berichteten hier und hier). “wonky” ist gross mittlerweile, denn wenn michele roten darüber schreibt, ist es vermutlich nicht mehr untergrund. und es kommt noch besser, denn in einem zug mit den oben genannten “genre”-grössen wird manchmal auch ein gewisser Dimitri Grimm aus Bern alias “Dimlite” (bild oben) erwähnt. und der macht nicht nur geile beats, sondern hat auch tolle produktionstechniken, wie man auf youtube sehen kann. und: er löst die musikkategorische frage gleich selbst, wenn er seine musik als “natural shift of generations, technologies and techniques within a branch of the artform of Hip hop rather than a new movement” bezeichnet.

am kommenden freitag spielt dimlite live im schlachthof und legt danach noch platten auf und am 20.märz in der cargo bar.
bonus: eine mix für euch mit eine bisschen musik, die auf hip-hop basiert und manchmal etwas wacklig ist including the above mentioned artists.

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CURLING?

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die olympischen winterspiele 2010 sind vorbei. was bleibt? simon ammanns nurave-brille. steven colbert im schweizer haus. und die schweizer curlerin carmen schäfer – die es zwar in den blick (titel des jahres: “Carmen ist heiss auf Eis”) aber nicht aufs podest schaffte. gold holten sich die schwedinnen. vielleicht hätten die schweizer curlerinnen auch ein musikvideo mit hammerfall drehen sollen, wie es die olympiasieger 2010 taten. für dieses sport-musikalische verbrechen gibts jedenfalls ein grosses LOL und ein noch grösseres WTF?. (via muruoar).

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WINWINWIN: FRIVOLOUS IM SUDHAUS

der kommende montag ist der tag, an dem man diese stadt entweder hasst oder liebt. ihr wisst schon. und wer dem alles andere als positiv entgegen schaut, hat immerhin die möglichkeit das wochenende einen tag zu verlängern und am sonntag seine ausgelassenheit an einer der frivolen vormorgestraich-parties zu demonstrieren. zum beispiel im sudhaus. wir verlosen 2×2 tickets.

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HOW TO MAKE IT IN AMERICA

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Vergangenen Sonntag lief die erste Folge von “How to make it in America“, einer neuen, hippen HBO-Serie. Und nett wie wir sind (oder vielleicht hängt es doch eher mit einer gewissen “scenster-affinität” zusammen), haben wir für euch mitgeschaut.

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RAPE ME, CHATROULETTE

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Eine neue Webseite sorgt zur Zeit für Furore bis in die Feuilletons der grossen Tageszeitungen: Chatroulette. Das Prinzip ist simpel: Ein Klick auf den “PLAY” Knopf genügt und man ist mit irgend einer Seele am anderen Ende der Welt per Videochat verbunden und kann Gedanken, Obszönitäten oder Körperflüssigkeiten (zumindest visuell) austauschen. Ein Klick auf den “Next” Button beendet die Session und man landet bei der nächsten Person. Grölende Teenies, erigierte Glieder, Transen, Brüste, Sex. Chatroulette ist 4chan in Videoform. Online-Voyeurismus to the fullest. fertig mit den langweiligen Panoptikas wie Facebook, Myspace oder irgendwas-VZ. Wer schon immer wissen wollte, wie es ist, virtuell vergewaltigt zu werden, der möge die besagte Webseite aufrufen. Übrigens: Der 17-jährige, russische (Chat)roulette-Programmierer Andrey Ternovskiy ist natürlich “totally against all the not very nice ways people are using it for”.

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BILDUNGSSONNTAG: MODERNE KUNST

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No sun this sunday. Deshalb ein weiterer Versuch unseren selbst auferlegten Bildungsauftrag wahrzunehmen: Kunst. Genauer: moderne Kunst – sowieso eine nicht ganz einfach zu erklärende Ansammlung von avantgardistischen Ideen und Verweigerungen. Darum hier ein kurzer Überblick, witzig 90ies-trashig und so wie wir es heute in den meisten Bereichen gern haben: schnell und unkompliziert. “Wenn es modern ist und sie es irgendwie ganz hübsch finden ist es wertlos und unbedeutend.”

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WIR HABEN DIE FOKKEN ANTWOORD!

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musikalische neuigkeiten aus südafrika: die antwoord. “die fucking antwoord!”  what does that mean? the answer! the answer to what? … what ever man… Fuck. das neuste projekt von Watkin Tudor Jones (ex maxnormal.tv) dürfte bald die spitze der viralen video charts erreichen. wem das noch nicht gereicht hat: die antwoord haben eine webseite (checkt die secret chamber), vice hatte ein interview vor ein paar monaten und: es gibt noch einen “die antwoord” song, der absurdität neu definiert: ninja. album kommt noch diesen monat. serious gangster skillz.

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POP Basel: Live-Talk im Plattfon

wers noch nicht mitbekommen hat: heute abend im stampa/plattfon: Die “pop basel” Buchautoren Marc Krebs und Andreas Schneitter unterhalten sich mit Andreas Kreienbühl, Christoph Fringeli, und Marlon Mc Neill über Pop und Subkultur. Wie hat sich die Basler Subkultur verändert? Was ist überhaupt noch Subkultur? Geht es uns zu gut (fangfrage?) ? Ist es zu ruhig (ja!) ? Wo bleibt der Aufbruch (ja, wo?) ? Die grosse Besetzung? Oder der nächste Kollaps (schon da) ? also genau die themen, die auf diesem blog auch immer wieder für gesprächsstoff sorgen. gehet hin! (via facebook event)

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JÜSTICE SIND ZURÜCK?

justice gibt es offensichtlich noch – und ihr neuer song tönt so, als wären sie nie weg gewesen (aka ein bisschen mehr innovation hätte schon sein können). was, die wollen wirklich mit der gleichen masche 3 jahre später nochmals erfolgreich sein? wahrscheinlich sind sie schlauer – und der song “beginning of the end”, der momentan sämtliche musikblogs überflutet, deswegen vermutlich ein fake. oder ein alter, unveröffentlichter track. spitzfindige justice-jünger (†) haben den song aufgrund billiger reverbs und der generell unterdurchschnittlichen klangqualität bereits als “nicht justice-kreation” in die hölle (⚰) gewünscht. aber ob fake oder nicht – den beiden franzosen (übrigens bekannt für fake auftritte) dürfte es nur helfen. vous decidez:

dwnld: justice – beginning of the end (mediafire)

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VERSTAUBTE PLATTEN IM SCHICKEN ACQUA

Die Liste mit den DJs, die eine Funk/Soul/Jazz/Prog/Kraut Sammlung haben, die einerseits sämtliches im hiphop & d&b gesampletes material beinhaltet und andererseits noch so viel mehr hergibt, dass man bis zum ende der welt neue beats produzieren könnte ist kurz: da wäre natürlich lenny roberts, der seit beginn der 80er-Jahre die “ultimate breaks & beats” rausbrachte, dj muro aus japan, soulman, dusty kid von den “strictly breaks” und “dusty fingers” serien und kon & amir aus new york, die mit ihrer “on track”-serie über die hiphop-szene hinaus bekannt wurden. und genau die beiden legen am donnerstag im acqua auf. livingroom.fm scheint immer wieder für ein paar überraschungen gut zu sein, denn schliesslich ist das acqua nicht gerade der lieblingstreffpunkt für kauzige nerds, die am liebsten in einer brocki wohnen würden und sich jede freie minute durch verstaubte plattenkisten graben.

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THE XX: MITTENDRIN STATT NUR DABEI

dieser tage ist in berlin die installation “xx: A Sculpture of the Album” zu sehen. es ist der (wohl nicht erste) versuch, der heute oft aus ihrem ursprünglichen kontext gerissenen musik ein alternatives dasein zu ermöglichen.

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MIT DER AXT GEGEN KOMMERZ

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Ein Klassiker zum Sonntag Abend: Unter dem Titel ”Pop & Co – die andere Musik zwischen Protest und Kommerz!” wurde am 3. 12. 1971 im WDR auf (anfänglich) hohem Niveau darüber diskutiert, ob eine Musik mit gesellschaftskritischem Anspruch als ganz normales Marktprodukt be- und vor allem gehandelt werden darf. Durchaus eine spannende Frage, die die Diskussion schon alleine sehenswert macht. Aber es kam noch besser: Nikel Pallat von “Ton Steine Scherben” zertrümmerte während Show mit einer Axt den Studiotisch. Mehr Infos dazu gibts hier.

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CHART-ART

der blog-aggregator “hypemachine” – eine meiner ex-liebelingsseiten (ex, da drohender ertrinkungstod in musikalischem nonsens und herzstillstand durch nurave-mash-up-O.D.) – hat einen künstlerischen ansatz gewählt, seine jahrescharts zu publizieren: 50 visual artists wurden beauftragt die top 50 bands des jahres 2009 nach ihren vostellungen zu illustrieren. sehr gelungen. check it out here.

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JOY ORBISON & FOUR TET

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zwei four tet posts innerhalb einer woche? wir wollen ja nichts hypen hier – der typ war schon vor 10 jahren genial – aber in 15 tagen erscheint sein neues album There Is Love in You. Und das wird bestimmt zu den besten releases im 2010 zählen. aber eigentlich gehts nicht um four tet sondern um Peter O’Grady alias  joy orbison. sein “hyph mngo” war noq ludwigsdorfs track des jahres – zu recht, wie ich finde. und es geht weiter: sein “love cry” remix für four tet reiht sich mühelos zu den besten remixes im 2009.

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DER WICHTIGSTE DRUM-LOOP DER MUSIKGESCHICHTE

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kaum ein break wurde in der geschichte der musik so oft verwendet wie “amen brother” von den winstons. NWA, LTJ Bukem, Oasis – sie sind nur die spitze des eisbergs. ob der amen break tatsächlich der wichtigste drumloop der musikgeschichte ist, darüber kann man sich streiten. da gäbe es noch ja melvin bliss, the honeydrippers, the skull snaps, james brown – die liste hört nicht auf. trotzdem: sehenswerte low-budget kurz-doku über den “amen break” aus dem jahr 2004.

zur weiteren, rhythmischen untermalung, hier 21 amen-tracks aus 30 jahren, in 2 minuten:

Amen medley by diemagazin

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2009: THATS IT, THATS ALL

second round: tomh. 11 inspirierende dinge im jahr 2009. in particularly no order.

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RE:SMACK MY BITCH UP!

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genau wegen solchen beiträgen liebe ich youtube.

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INTERNET=BRAIN OVERLOAD

brain

montagsmüde? hier etwas zum drüber nachdenken: Vor ein paar Wochen hat Feuilletonist Frank Schirrmacher im Spiegel einen interessanten Artikel über die tägliche Informationsflut und ihre Folgen veröffentlicht. Inhalt: Wer frisst wen in der digitalen Gesellschaft? Der darwinistische Wettlauf zwischen Mensch und Computer.

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WINWINWIN: WHO MADE WHO / PUNKS JUMP UP

whomade

Sorry erstmal: Unsere Post-Veröffentlichungs-Frequenz ist mittlerweile fast auf ein tieferes Niveau gesunken als das niveau unserer Inhalte selbst. Aber wir versprechen im namen von allah, gott und wemauchimmer: im 2010 wird alles besser. als entschuldigung gibts deshalb erstmal wieder was umsonst.

Donnerstag 3.12: Who made Who aus Dänemark spielen in der Kaserne. Ein Mix aus Seltsamem (wie ihr oben sehen könnt), hippen Sounds und abgefahrenen Performances mit genau einem Ziel: Alle zum Tanzen zu bringen. Unterstützt werden die Jungs von Love Tempo. Das alles zusammen ergibt: Einen lustig-strangen-balearisch-kosmischen Partyabend in der Kaserne am Donnerstag – eine Seltenheit. Also ausnutzen.

Freitag 4.12: Im Rahmen der BAZZLE-Serie werden das englisch-schwedische Produzentenduo Punks jump up zusammen mit den Zaber Riders eine Party veranstalten, die an diesem abend in Basel an hipness nicht mehr zu überbieten ist (ob hipness gut oder schlecht ist, weiss ich selbst nicht, aber mehr dazu hier). so oder so: hingehen. und eigentlich sollte ich pr-texter werden, merke ich grad. aber pr sucks.

Und weil wir so nett sind und ihr so nett seid, immer noch täglich “die magazin” zu lesen, obwohl wir nichts neues posten, gibts je 1×2 tickets zu gewinnen. und das sogar, ohne dass ihr irgendwas machen müsst, ausser unten euren senf, das bevorzugte konzert und eure email in die kommentare zu schreiben. die gewinner werden rechtzeitig per mail benachrichtigt. und wer nichts gewinnt, weitere tix gibts im Plattfon.

DEADLINE WHO MADE WHO: HEUTE 19:00, Benachrichtigung anschliessend Gewinner: Anonymous (per email benachrichtigt)

DEADLINE PUNKS JUMP UP!: MORGEN 18:00, Benachrichtigung anschliessend

SORRY – alle Tickets weg. Gewinner wurden via email benachrichtigt…VIEL SPASS!

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LOBPREIS IN BASEL

Leider hat es die Magazin verpasst, heute an dieser essentiellen, bewusstseinserweiterten und enorm wegweisenden Veranstaltung im Joggeli teilzunehmen und so leider auch, einen “Wendepunkt in unserem Leben” herbei zu führen. Nebenbei: Die Bücher der Predigerin Joyce Meyer haben eine Auflage von mehr als 12 Millionen. Dass sie von Gott gesegnet und gesandt sei, sieht Meyer bewiesen in ihrem Wohlstand. Sie besitzt mehrere Flugzeuge und zahlreiche Prachtvillen mit kostbarem Mobiliar – z.B. Schreibtische für 20.000 Euro. Falls jemand da war und sich die Creep-Show angesehen hat: bitte kommentieren.

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