
die gerüchte verdichten sich: das sudhaus stellt seinen betrieb angeblich auf ende saison ein. sehr schade, wie ich finde. das programm ist seit dem relaunch doch recht cool geworden und der raum ist halt einfach nach wie vor einer der schönsten der stadt. trotz aller vip-bühnchen (via konsumation für 1000 franken) kann da nicht einmal das abuse mithalten. stellt sich nur noch die schuldfrage. ich tippe aufs rauchverbot und die damit verbundenen leute vor der türe. oder weiss jemand mehr?

«Es ist kein Club für geizige Basler, sondern für weltoffene und genussfreudige Menschen». Markus Weisskopf ist ganz offenbar kein Mann der leeren Worte. Bin gespannt, wie der Club in unserer kleinen Stadt ankommt.

ist ja immer so ne frage. diese seite gibt ne okaye auskunft, minus die superexklusiven sachen natürlich. aber die könnt ihr ja hier in den comments posten. schöne woche euch allen!

heute abend. satisfactory. very totally special guest: our own tomh.
Keith Elam (July 17, 1966 – April 19, 2010)

abgesehen vom gesucht deutschcool-abstrusen namen (ja, ich habe die erklärung dazu gelesen) finde ich das projekt richard & horst ja eine grossartige sache. ein frei schwebender kultureller freiraum für unsere schöne kleine stadt? count me in! umso grösser meine bestürzung, als ich heute lesen musste, dass das projekt akut gefährdet ist. und das aufgrund einer mehr als fadenscheinigen argumentation. an dieser stelle seien also alle magazin-leser dazu aufgefordert, fan des projekts zu werden, um so den verantwortlichen ein wenig moralische rückendeckung zu geben. und vielleicht auch, um den entscheidern zu zeigen, dass diese sache durchaus ein bedürfnis für die menschen hier ist. kostet nur einen klick und hilft vielleicht. ein kleines bisschen. hoffentlich.

heute abend sind unsere freunde von der risikogruppe zu gast in unserer “kleinen und überschaubaren” stadt. technomusik der ganz guten sorte. in da satisfactory.

absoluter höhepunkt für mich: we loyal im nord*. hat mir echt die sprache verschlagen. auch sehr feucht-fröhlich: afterparty am freitag im nt mit diemagazin-auteur tomh und den electric zombies. ging lange.
et vous?
schön gemachter trailer mit sound und bildern von le bianca story im letzten jahr. vorfreude steigt.

es war interessant gestern am poptalk. verdammt viele leute drängten sich ins plattfon, die meisten von ihnen aktivisten irgendeiner art von kultur. während am anfang noch biographien abgespult wurden – kasetten-labels, von hand kopierte fanzines und pistolentalk in schummrigen punk-spelunken – wurde es richtig spannend, als das pulikum in die aktuelle diskussion mit einbezogen wurde, die da heisst: das ewige lamento von basel. provinz? zuviel oder zuwenig los? subventionen: gut oder schlecht? was ist (alternativ-)kultur und wie soll sie bezeichnet werden?
give peace a chance »
ab heute gibts im basler stadtkino einige gelegenheiten, sich den film zum club reinzuziehen. ich weiss nicht, was ich vom trailer halten soll. aber interessant wird die doku auf jeden fall.
Dates:
Samstag 23.1 2010 22:30 | Mittwoch 27.1 2010 18:30 | Freitag 29.1 2010 22:45 | Sonntag 31.1 2010 13:30

alle jahre wieder, aber heuer ganz besonders: die qual der silvesterparty-wahl. grundsätzlich empfehle ich, die vorfreude zurückzuschrauben. letztendlich ist – rein partytechnisch gesehen – ein tag, wie jeder andere. bis auf eben die erwartung, dass es eine besondere nacht sein muss.
give peace a chance »

um ein haar hätt ich vergessen, auf die party des weekends hinzuweisen: radio slave spielt am samstag im presswerk. auch wenn ihr schon lange nicht mehr dort wart und angst vor drogen und/oder mongos habt: gehet hin. denn dieser typ ist momentan wohl einer der dicksten fische stilvoller dancemusik. ausserdem werden sich anstrengende zeitgenossen sowieso grösstenteils in der messehalle tummeln. und nicht zuletzt stehen auch unsere freunde von pharao blaque magique an den plattentellern.
“freaxxx” ist screamo, vocoder, crunk und hipster-rap zugleich: ist die “band” brokencyde aus albucrunky (sic!) damit verantwortlich für den schlechtesten track aller zeiten? alles was ich weiss: ich fühl mich jetzt besudelt.
Freaxxx

hand aufs herz: ein bisschen enttäuscht sind wir schon, dass der krebs marc nicht mehr tamtam um sein neues buch gemacht hat. denn es ist formidabel (beurteilt nach einem 2 minuten hands-on test) und da ist falsches understatement fehl am platz. aber das übernehmen wir dann gerne: los! ab zum local buchhändler.
update: grad noch entdeckt: «Man muss unbequem bleiben!» starkes statement.

ein basler auf welttour. hab grad kein audio, deshalb kann ich keinen gewitzten kommentar abgeben. aber die überschrift ist definitiv catchy.