I, Robot. Oder: Mit Pillen und Compi zur Unsterblichkeit
«Roboter werden unsere Freunde sein. Neue Technologien werden das Energieproblem lösen. Wir werden Fleisch im Labor herstellen. Wir werden Computer in unser Gehirn einpflanzen. Autos werden sich selber lenken.» So schrieb damals das Magazin in ihrem etwas erschreckenden Interview mit Ray Kurzweil. Kurzweil, der in den 80ern die Kurzweil Synthies entwickelte und auch einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Texterkennung (OCR) leistet, blieb mir vor allem wegen seiner «3-Brücken-Strategie» ein Begriff, mit der er sich ewiges Leben verschaffen will. Kurz: Er schluckt 150 Pillen pro Tag, in 20 Jahren will er seine biologischen Prozesse neu programmieren und schliesslich sein irgendwann in hoffentlich ferner Zukunft sein Hirn uploaden und sich so unsterblich machen. Wer aufstehen mag und heute nicht zu viele Pillen schluckt: Kurzweil spricht morgen um 09:00 an der öffentlichen Veranstaltung “Wissenschafter und Science-Fiction Autoren im Dialog” in der Aula der Uni Basel.







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