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I, Robot. Oder: Mit Pillen und Compi zur Unsterblichkeit

«Roboter werden unsere Freunde sein. Neue Technologien werden das Energieproblem lösen. Wir werden Fleisch im Labor herstellen. Wir werden Computer in unser Gehirn einpflanzen. Autos werden sich selber lenken.» So schrieb damals das Magazin in ihrem etwas erschreckenden Interview mit Ray Kurzweil. Kurzweil, der in den 80ern die Kurzweil Synthies entwickelte und auch einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Texterkennung (OCR) leistet, blieb mir vor allem wegen seiner «3-Brücken-Strategie» ein Begriff, mit der er sich ewiges Leben verschaffen will. Kurz: Er schluckt 150 Pillen pro Tag, in 20 Jahren will er seine biologischen Prozesse neu programmieren und schliesslich sein irgendwann in hoffentlich ferner Zukunft sein Hirn uploaden und sich so unsterblich machen. Wer aufstehen mag und heute nicht zu viele Pillen schluckt: Kurzweil spricht morgen um 09:00 an der öffentlichen Veranstaltung “Wissenschafter und Science-Fiction Autoren im Dialog” in der Aula der Uni Basel.

5 Kommentare

Kommentare

Hans.J. Bolzhauser
Montag, 31. Mai 2010, 9:47 Uhr

Wer den Mund aufmacht und recht hat,
ist schon unbeliebt… (Peter Cerwenka).

Das stand heute auf meinem Kalenderblatt! Und das kenne ich bestens!
Ray Kurzweil sicher ebenfalls.

Bei Wikipedia lese ich u.a.:
Außerdem ist er ein bekannter Sachbuch-Autor über Themen wie Gesundheit, Transhumanismus, Technologische Singularität und Zukunftsforschung. Kurzweil gilt als einer der bedeutendsten Visionäre der Künstlichen Intelligenz.

Ich bin einige Jahre älter als Ray und auch ein extremer “Gesundleber”. Und ich bin überzeugt, dass ich das noch einige Jahrzehnte sein werde…
Ob unsterblich – das lass ich offen!

Klaus Hoffmann und Axel Berendes, 4Flamingos – Robert O. Young, USA – Kurt Tepperwein, Hypnose-Professor usw…. das waren vor vielen Jahren meine “Anstoss-Vorbilder”.
Und wirklich: seit 10 Jahren werde ich nur noch jünger…

Übrigens: Selbsthypnose hilft natürlich sehr beim Verzicht auf all die so schönen Versuchungen, die die lieben Menschen umbringen.
Schwersüchtig gestorben, müsste es dann bei den meisten heissen….

Liebe Grüsse und bleibt gesund – es lohnt sich!
http://www.world-fit.ch
Hans.J. Bolzhauser Basel/Schweiz

Peter Cerwenka
Montag, 31. Mai 2010, 13:39 Uhr

Nur weil man unbeliebt ist, heisst das nicht, dass man recht hat.

Synthesis
Montag, 31. Mai 2010, 22:42 Uhr

Die transzendentale oder reine Apperzeption ist das rein formale, ursprüngliche, stets identische Selbstbewußtsein, das alles Vorstellen und alle Begriffe begleitende und bedingende Bewußtsein des “Ich denke”, die Beziehung alles Vorstellbaren auf ein es befassendes, sich stets gleich bleibendes Bewußtsein (s. d.). Die “transzendentale Einheit” der Apperzeption (im Unterschiede von der empirisch-subjektiven, psychologischen Einheit der Apperzeption) ist objektiv; sie ist die Urbedingung aller Erkenntnis, aller Beziehung von Arten auf Objekte, aller Synthese (s. d.), von Daten zur Einheit objektiver Erkenntnis, alles einheitlichen Zusammenhanges in einer Erfahrung überhaupt, aller “Natur” (s. d.) und der allgemeinen Gesetze (s. d.) derselben. Aus dieser Einheit entspringen die Kategorien und die apriorischen Grundsätze der Erkenntnis; in ihnen selbst entfaltet sich diese Einheit. Soll etwas erfahrbar sein, muß es der Einheit der transzendentalen Apperzeption gemäß sein, es muß durch sie, durch diese “synthetische Einheit”, als Einheitszusammenhang allgemeingültiger Art, d. h. als Erfahrungsgegenstand konstituiert, begründet werden.

Kurzweil kommt nicht an Kant ran, der schon vor 200 Jahren weiter war als er. Die Thesen von Kurzweil mögen unterhaltsam sein, sie sind aber nicht wirklich ernst zu nehmen. Lustig finde ich, dass die Uni Basel sich so einen Populärwissenschaftler holt, womöglich noch für viel Geld…Wäre Kurzweil doch lieber bei seinen Synthesizern geblieben, in dem Sektor war er nämlich wirklich herausragend..

hebet dr
Montag, 31. Mai 2010, 22:46 Uhr

schlitte

p-diddly
Montag, 31. Mai 2010, 22:50 Uhr

pop pop

Gib Senf