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MATTO, DIE TUN WAS

getreu dem motto “liefere – nid lafere” (big up kangaroo) liefert die laufentaler band matto ihr debut-album ab. und verschenkt es.

„Rechnet man die Zeit für Studio Aufnahmen, CD-Produktion, die Suche eines geeigneten Labels oder Vertriebs, bleibt schlussendlich nur ein verschwindend kleiner Teil für die Band übrig. Wir wollen auf der Bühne stehen“.

was man dazu wissen muss: matto spielen eindringlichen indie/alternative-rock  und singen, achtung,  auf deutsch.  genauer, in  schwarzbuben-amtlichem landbaslerisch, komplett mit rollendem “r”.

was sich hier als potentiell grausam misslungenes experiment ankündigt, entpuppt sich beim hören als etwas gar wundersames. die stimme des sängers michi (übrigens aktuell auch bei navel an der axt) ist mit seele getränkt wie keine zweite und die texte erinnern ansatzweise an einen singenden berner juristen mit ähnlich klingendem namen. produziert hat das ganze übrigens ein gewisser jari. der sound ist entsprechend kernig und fett und klingt so gar nicht nach “regionaler mundart-band”. seit mittlerweile zwei jahren geistern die songs über den äther und wandern von chip zu chip, mit stetig wachsender liebhaber-gemeinde.

morgen samstag zwischen 14 und 17 uhr, verschenken matto die offiziellen kopien ihres albums “schwarzes buech” vor dem mediamarkt-ausgang im gundeli. go get it.

Matto_Hol Nomol Luft by diemagazin

4 Kommentare

Kommentare

tomh
Freitag, 12. Februar 2010, 14:28 Uhr

da fällt mir grad auf, der eröffnungsvers “mir hei eus wider emol gseh ufem schiff – i halt mi fern vo dem gscheeh, will das nüt für mi isch” passt auch recht gut zu den hier immer wieder stattfindenden dis(s)kussionen über das basler nachtleben (sic!).
sowieso inhaltlich stark, passagen wie “falls mi das langwiilt, frissi wurscht und brot und gniess idr dämmerig s ooberot – und vellicht sing i denn bim heilaufe uf laufe im wald und dur d nacht so lut und so lang bis dr syd barrett uf dr dunkle sitte vom mond mit mir zämme lacht und sich freut dass dir eus nid verstöit” sind einfach top – vielleicht um einiges weniger massentauglich als die geschichten des berner juristen, aber respect where respect is due.

jahcuzzi
Sonntag, 14. Februar 2010, 2:55 Uhr

ja die cd gefällt mir. vielen dank fürs verteilen.
raschtafari!

agogo
Montag, 15. Februar 2010, 14:16 Uhr

womit auch wieder einmal klar wäre, wer hauptsächlich auf dem schiff rumhängt…

Anonymous
Dienstag, 16. Februar 2010, 10:50 Uhr

oh. i like!

Gib Senf