Låt den rätte komma in
in schweden gibts nicht nur H&M und ABBA, sondern auch tolle filme: “Låt den rätte komma in” heisst ein äusserst sehenswerter neuer film von eben dort oben. “let the right one in” ist eine pre-teenager-liebesgeschichte. ein drama. ein vampirfilm.
die story ist simpel, die buchvorlage von John Ajvide Lindqvist ein bestseller: oskar hat keine freunde. seine freizeitbeschäftigungen sind mit messer in bäume stechen oder mord- und unfallmeldungen aus zeitungen in einem album einkleben. wen wunderts: täglich wird er in der schule geschlagen und ausgelacht. da lernt eli kennen, die eben erst in seinen wohnblock gezogen ist. eli, die auch im winter gerne barfuss durch den schnee geht und noch nie einen rubick’s würfel gesehen hat, ist ebenfalls eine aussenseiterin. die beiden verlieben sich. happy end? nein: eli ist ein vampir.
in einem arbeiterviertel im stockholm der 80er-jahre, fast ausschliesslich auf verschneiten spielplätzen, im dunkel der nacht und in zwei spärlich eingerichteten wohnungen spielend, schafft der film eine stimmung, wie ich sie lange nicht mehr erlebt habe.
Tomas Alfredsson, ein Detailfanatiker, hat die Story verfilmt. Alfredsson wollte absichtlich keine Originalmusik aus den 80er-Jahren verwenden, da die den Zuschauer an seine eigene Vergangenheit erinnern und damit vom Film ablenken könnte. Also beauftragte er Per Gessle (ja, der Per Gessle) einen Hit im 80er-Stil zu schreiben (“Kvar I Min Bil”). Und der Song ist nicht mal schlecht.
Wann der Film hier in die kinos kommt, weiss ich nicht. dieses jahr wohl leider nicht mehr. wer nicht warten mag, klicke hier.







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