dont miss – ein stück hiphop-geschichte, heute donnerstag in der kaserne. hoffentlich sind die kommentatoren dieses posts nicht anwesend. und als vorgeschmack hier eine mitteilung des legendären deeeee jaaaaaay p-p-p-p-p-p-p-p-remier.
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Wenn jemand unbedingt in Buffalos und skintighten Lederhosen rumlaufen will, darf er das. Wenn jemand so eine Frisur tragen will – von mir aus. Aber darf jemand Musik nicht gut finden? Sie gar ignorieren? Über sie herziehen? Alle Musik in einen Topf werfen und zu Berieselungsgeräuschen reduzieren? Meiner Meinung nach: Nein. Aber lest selbst…
mtv stellt sein ganzes video archiv online. eine plattform wo sich alles um musikvideos dreht. herrlich! wir sind dabei. man weiss gar nich wo man anfangen soll. eine playlist funktion wäre noch ganz nett. mtv, ihr könnt die klingelton download fernsehübertragung nun einstellen. danke.
nachdem man anfang meinen konnte, dass die musik der kaserne entschwunden sei, kehrt sie tröpfchenweise zurück. und neuerdings entschwindet dem fläschchen auch ein grösserer tropfen:
am 12. dezember darf – wenn man es gut findet – nerd in der kaserne konsumiert werden. njam njam.
throw your icecreams in the air.
ps: bald auf die magazin: interview mit laurance, der musikchefin der kaserne. stay tuned.
dieser artikel aus einem gratisblatt von nationaler bekanntheit enthält einen interessanten satz:
“Wie der Gerichtsvorsitzende Peter Marti am ersten Prozesstag aufzeigte, hatte die Angeklagte in der Untersuchung permanent die Unwahrheit gesagt. Sie log sogar, wenn sie log, stellte sich heraus.“
das ist ein bisschen wie guitar hero spielen. ein erhebendes und zutiefst glücklich machendes gefühl mad skillz zu haben und dabei extrem dämlich zu sein. nas kennt das auch:
unsere amerikanischen freunde sind ja seit einiger zeit ein bisschen aufgeregt, wegen neuem präsi und so, die machen ja gerne ein riesen tamtam aus so sachen.
wie würde wohl die zürcher “hippie kacke” von ian constable in basel tönen? nach dem nt noch in den pizza quick und in die friends bar? ein kleines bier an der unteren buvette, im grenzi oder in der cargo bar? wer macht den song? (via)
Verdammt. “Auto-tuning” scheint nicht mehr zu stoppen. computerisierte stimm-effekte gabs ja schon früher – z.b. was roger troutman und co. vor ein paar jahrzehnten gemacht haben (computer love, more bounce to the ounce), war ja noch ganz witzig. aber seit dem t-pain (hier grandios erklärt by a guy named IT-gangsta. ha ha), weezy, snoop dogg und mr. kanye den effekt so stark abgeluscht haben wie andere leute bestimmte andere dinge, nervt es einfach nur noch (10 beispiele warum autotune nervt). kanyes neuste single (wie auch seine letzte) lässt zudem die befürchtungen wahr werden: sein neues album besteht nur noch aus auto-getuneten songs.
soeben erschienen: der “indie travel guide“. ein gutes konzept: bands stellen ihre heimatstadt vor. Sie berichten, wo sie Klamotten und Platten kaufen, Bier trinken, Bands anschauen und gerne Essen gehen – eben alles, was man normalerweise nur erfährt, wenn man länger in einer Stadt gelebt hat. Da bin ich ja mal gespannt, was Navel über Basel so erzählt (neben Favez aus Lausanne übrigens die einzige vertretene Schweizer Stadt).
eventuell habt ihr es mitbekommen. im eintracht wurde anfangs april der cordon bleu weltrekord aufgestellt. 115kg! mit pauken und trompeten wurde gefeiert und geld gespendet.
nachdem ich zwei stunden lang von der seit jahrhunderten unbewusst betriebenen gender-sozialisation in der gesellschaft erfahren hatte, erblickte ich am wegesrand diesen vogel.
ich habs ja selber nur aus zweiter hand erfahren. aber die vergabe des deutschen fernsehpreises muss ziemlich unterhaltsam gewesen sein. immerhin hat sie dazu geführt, dass elke heidenreich in der altehrwürdigen FAZ verbal ausrastet. geheuchelt, oder nicht: macht spass zu lesen. und eigentlich haben die beiden ja recht.
p.s.: den schönen titel hab ich übrigens direkt bei mme heidenreich geklaut. am anfang des letzten absatzes.