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VIEL VIEL ZU VIEL MUSIK MUSIK MUSIK

karla starr von der phoenix new times (via) macht sich interessante (interessant: ja, relevant: eher nicht so) gedanken zu neuen, ipod-beeinflussten musikhörgewohnheiten. besitzen wir mittlerweile zu viel musik? so viel, dass wir sie gar nicht alle hören können? haben wir nun kürzere beziehungen zu den songs in unserer sammlung oder hören wir sowieso nur immer die selben 100 songs?

alle sagen immer, so auch von starr zitierten professoren, der ipod hat das “album” zerstört. aber eigentlich musste sich doch das “album als ganzes” seit dem man tapes aufnehmen kann mit den liebevoll selbst zusammengestellten mixtapes messen. und seit dem man cds brennen kann sowieso. was ist nun wirklich neu an der ganzen mp3-geschichte? ein aspekt, der meist keine grosse beachtung findet, und in ihrem text zur geltung kommt, ist der faktor zeit. es gibt so viel musik wie noch nie. und sie nimmt zu. und weil man gerne selbst herausfindet, welche musik man hören möchte oder welche musik gerade cool ist oder eben sogar: welche musik bald cool sein wird, braucht das bei einem viel grösseren angebot auch viel mehr zeit.

und die geht wo verloren? vielleicht wird weniger ferngesehen. oder eben noch schlimmer: schlussendlich weniger musik gehört.

“Kids can spend more time trying to figure out what to listen to and fiddling with their computers and MP3s than actually spending quality time listening to good music.”

und das wollen wir sicher nicht. also: hört auf die magazin zu lesen. schaltet die computer aus und legt eine lp auf, ein tape oder eine cd ein.

4 Kommentare

Kommentare

JMCoolG
Dienstag, 10. Juni 2008, 10:37 Uhr

Der iPod fördert auch den Lautheitswettkampf. Da stark komprimierte Tracks lauter klingen und als “besser” bewertet werden, fallen sie im Shuffle-Mode eher auf, als andere mit viel Dynamik und wenig Kompression.

bob
Dienstag, 10. Juni 2008, 11:16 Uhr

@jmcoolg
 
who cares?

Fritz
Dienstag, 10. Juni 2008, 12:12 Uhr

@jmcoolg

JMCoolG
Donnerstag, 12. Juni 2008, 12:51 Uhr

Das Gehör ermüdet schneller, irgendwann wirds langweilig…

Gib Senf