
seit gestern sind zwei fünftel der diemagazin-redaktoren mitglieder in einem verein. ganz wie sich das für aufrechte eidgenossen gehört. und zwar nicht bei der ballett-gilde oder den elsass-freunden, sondern bei carambolage, einer oase des trinkens, spielens und lesens – also einer bar – an der mattenstrasse im hinteren teil des kleinbasel.
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rumnörgeln, das kann noel gallagher von oasis ja bekanntlich. vor ein paar wochen outete er sich im NME als hiphop-rassist. hiphop würde sein traditionelles glastonbury-festival kaputt machen: I’m not having hip-hop at Glastonbury. It’s wrong. gestern abend antwortete jay-z am glasto auf seine weise. noel hätte besser seine klappe gehalten, in ein paar jahren tragen alle hiphop-stars röhrchenjeans und spielen gitarre. lil wayne hat es ja bereits versucht.

perfektes wetter und so, grosse freude. also ab ans hillchill. das line-up ist mit navel, big bang boogie, jana kouril und vielen anderen lokalhelden bestens besetzt. schöner chillen geht dieses wochenende nirgendwo. zumindest, wenn man in basel und umgebung bleiben möchte.
ein zusätzlicher grund, nach riehen zu fahren: es ist das letzte basler konzert von bassistin eve mit der band. farewell!

einfach ein super song! nun gibts ein video dazu – in einem durchgang gefilmt. auf dem bauernhof. one shot auf dem bauernhof? das hatten wir doch auch schon mal in der schweiz.
weitere gute one shot videos:
radiohead – knives out
cibo matto – sugar water
massive attack – unfinished symphony
BONUS: spice girls

drs3 bericht über das dreirosenbrücke “mobile viewing”. tschutte luege? muntzig? wtf.
übrigens auch heute wieder ab 20h.
nicht mehr topfrisch, aber immer noch lesenswert: ein bericht zum cans festival, das banksy vor ein paar wochen in einer von ihm gemieteten strasse abgehalten hat.
einer der prämierten werbevideos. zwar schon alt, aber i like.

was haben wir uns gefreut. auf ein nettes festival, das crystal castles, santogold und die dirty pretty things im line-up hat. aber nein: erst sagen crystal castles “wegen logistischen gründen” ab und dann schlägt die euro-flaute mit aller härte zu. also kein sun jam-festival dieses jahr. schade.

die schicken anzüge von daft punk haben wohl schon manchem designer feuchte träume beschert. hier gibts jetzt einen einfach zu befolgenden step-by-step-guide vom meister himself. ich sage: robodancing wird dadurch in ganz neue dimensionen katapultiert.
(via)

yeah. der internet rockt. youngsters rauffen sich über facebook zusammen und lokalisieren über google maps pools in ihrer gegend. resultat: wilde poolparties bei fremden, die tagsüber weg sind oder nachts nichts davon mitbekommen. social networking macht plötzlich wieder sinn. (bericht)
ich mag seine musik nicht so. aber seine interviews, die find ich toll. wie zum beispiel das hier:
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“in ghost colours” – ein riesen album. wie sich das für einen anständigen blog-hype gehört ist die flut an remixes mindestens ebenso riesig. überraschung: einige davon sind richtig gut.
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die berliner hiphop-formation k.i.z., die man neben ihren ironischen texten vor allem daher kennt, dass sie sich gerne mit diversen Fleischprodukten fotografieren lässt, wirbt nun mit dem ersten interaktiven musikvideo. hauptinhalt: menschliches fleisch. wieder einmal wird mehr versprochen, als gehalten. das video ist zwar interaktiv – aber gabs das nicht schon in den 90ern? trotz allem: nichts für schwache gemüter.

You know, me and my woman
We’ve been goin’ through a lot of changes for about six months or so
It’s been real hard to talk to one another
You know a relationship ain’t nothin’ without communication
How we were lying in the bed
The both of us lookin’ at the ceiling overhead
Eyes wide open, about 3 in the mornin’
I said, “Baby, we can’t go on this way”
She said, “You’re right”
I said, “I know you love me and I love you”
Then we start holding each other
I felt a tear roll down my face
solche songtexte wurden in den 70er-jahren tatsächlich geschrieben. heisse sommernächte, klebriger schweiss und salzige tränen garantiert: 50 minuten herzzerreissende soul-musik.
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eigentlich wussten wir es ja. (via)

Echolot Dub System präsentiert:
Heute, Freitag den 20. Juni, findet in der Resolute Gallery am Wiesendamm 2 (Beim Schiff) eine Nacht des Dub’s statt! Dort vorbeizuschauen lohnt sich sowieso. Die Containerkonstruktion sieht schön aus und auf dem Vorplatz aus Kies lässt sich im Sommer wunderbar in den Sitzsäcken rumhängen.
> Wegbeschreibung!
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völlig zielloses surfen in unseren logfiles bringt manchmal erstaunliche schätze zutage. diesen flyer zum beispiel:

dj penis. ch ch ch.

heute morgen im zug: die beste tageszeitung der welt ruft dazu auf, über die musikhauptstadt der schweiz abzustimmen. da können wir doch nicht hinten anstehen und schicken unsere leser-armeen in den kampf um die ehre basels. ob wir tatsächlich die hauptstadt der musik sind, oder nicht, spielt da nur am rande eine rolle. also: hopp hopp!