KAUM ZU GLAUBEN
lemmy war auch mal jung:
FÜR DU – VON WIR
lemmy war auch mal jung:
die nächsten wochen werden wohl ziemlich anstrengend. kunstfuzzis, edelnutten, efes trinker, burensöhne, hupkonzerte und parties bis die locken wackeln.
da müssen wir durch. aber nicht ohne nochmals entspannt, in gewohntem umfeld, die zehen zu lüften.
in dieser studie wurde untersucht, inwiefern musikgeschmack und sozialstatus miteinander zu tun haben. das ergebnis:
Peterson geht sogar davon aus, dass heutzutage gerade die musikalische “Allesfresserei” ein Merkmal höherer Geschmackskultur sei: Für den modernen Kulturmenschen ist es fast unwürdig, sich nicht in allen Musikrichtungen auszukennen.
ergo: die magazin = hohe geschmackskultur. thank god.
ein bisschen theater vielleicht? wär doch mal was anderes.
bald ist es wieder so weit. die schönen, reichen und kunstversierten treffen sich in unserem städtle um endlich wieder gehörig kohle auf den kopf zu stellen. wie jedes jahr heiss begehrt: die art party.
die magazin weiss mehr. die art party heisst nicht mehr art party sondern after party. diese findet, nicht wie jedes jahr am freitag in der kaserne, sondern am donnerstag 5. juni in der e-halle auf dem NT statt. man munkelt hot chip sei als live act gebucht und die deko werden verschiedenste käfige sein, die die einzelnen bereiche trennen.
die ticketjagd ist eröffnet.
ausserdem ist am fr. 6.juni ed banger night auf dem schiff. so me, feadz und trevor jackson werden vor ort sein.
nachdem louis vuitton-don kanye “i’m the next kurt cobain” west an den european music video awards 2006 gegen justice verloren hatte (die magazin berichtete) und im folgenden jahr nochmals den kürzeren zog, scheint es ihn nicht mehr zu reuen, für seine musikvideos ein paar dollars mehr locker zu machen. und überhaupt, in der kunst-szene ist man ohne cooles video ein niemand. darum: nachdem bereits kein geringerer als spike jonze eine erste version von “flashing lights” gedreht hatte, erscheint jetzt eine neue version von bill pollock (who’s that?) mit dem model charlotte carter-allen (and who’s that?). die entscheidung liegt bei euch. via
UPDATE: es gibt noch eine dritte version…
morlaix liegt im nordwesten frankreichs. das kleine städtchen kannte man bis jetzt vor allem wegen seinem alten viadukt, der lokalen tabak- und wasserpistolen-industrie und der berührenden tatsache, dass paco rabanne dort seine kindheit verbracht hat. neben tabak, parfum und architektur erhält der 15000-seelen ort nun einen weiteren gunstfaktor: musik. verantwortlich dafür ist der morlaisien tanguy destable alias TEPR…
da viva&mtv ja lieber soaps zeigen oder telefonabzocke betreiben, zeigen wir (resp. die) mal wieder ein paar musikclips.
nr1: ratatat – mirando. musik: okok. video: predator zusammenschnipseln? sehr sehr gut. (via pitchfork)
nr2: kidz in the hall – drivin down the block. musik: masta ace-sample, clipse-mässiger-beat, autofahr-content = tolltoll. oder wies auf youtube geschrieben steht: here comes the awesomeness. noch besser als das original ist der el-p remix des tracks (via spinemag). video: lustig. und nach 1mal schauen ists nicht mehr ganz sooo lustig.
der fotograf ari versluis und die stylistin ellie uyttenbroek fotografieren seit 13 jahren verschiedene soziale gruppierungen die einen ähnlichen “dresscode” teilen. ein auszug der arbeit kann hier bestaunt werden. i like.
muto ist ein animationsfilm aus buenos aires der nur mit graffitis gemacht wurde. beeindruckend.
an dieser stelle haben wir die eilmeldung zu den tiefgreifenden änderungen in der kaserne basel schon gebracht. den rest der diskussion haben wir geflissentlich ignoriert. jetzt aber ist eine der comment-ideen, an der kasernen-generalversammlung nach dem rechten zu schauen, plötzlich aktuell geworden: am kommenden mittwoch findet nämlich die ordentliche generalversammlung des vereins kulturwerkstatt kaserne statt. uns ist von einem mitglied die einladung zugespielt worden (nach dem klick hier und hier), man sollte aber gemäss vereinsstatuten als mitglied antraben, damit man seine stimme abgeben kann. die mitgliedschaft bringt neben einem gewissen gefühl der macht den netten vorteil von 5.- ermässigung auf alle veranstaltungen. jeder student, der 8 mal pro jahr in die kaserne geht, hätte damit seine kosten gedeckt. und beim leistungsausweis der neuen musikchefin, darf man diesbezüglich durchaus optimistisch in die zukunft blicken.
anyways. geht hin, stimmt ab, nehmt euer recht auf mitsprache bei einem der zentralen kultur- und partyorte der stadt wahr. democracy now!
wer wie ich keine programme auf seinem bürocompi installieren darf, wird sich über folgende website freuen: auf snipshot.com kann man komfortabel seine bilder editieren. und zwar online im browser. noch fetter wird das ganze mit diesem firefox add-on. rechtsklick, edit, that’s it.
und noch ein völlig zusammenhangsloser gedanke: gibt es eigentlich sowas, wie das mai-loch?
chicks on speed aufm schiff. dj chef, dubstep in die nordstern. jessie evans und toby dammit im schlachthof. im hirschi: japanese music festival.
die qualle der wale.
ausserdem gibts von 16h- 20h grosser rausverkauf by coming soon. auch samstags.