ARCHIVE IN DER KASERNE
die uk band archive spielte am vergangenen montag in der kaserne.
es kamen viele leute, aber man konnte ohne anstehen zu müssen tischfussball spielen. dies war dann auch meine beschäftigung während dem set der vorband, weswegen ich hier nicht einemal deren namen nennen kann.
plötzlich war der raum der kasernebar ganz leergefegt was einen vermuten liess, dass das konzert der hauptband wohl jeden moment beginnen werde. so begab man sich dann auch in den grossen raum der kaserne, in dem archive auf sich warten liessen. nach ein paar bier ging es dann auch los und die band eröffnete das set mit dem titelstück des neuen albums – “lights”. der song, der auf der cd an letzter stelle ist, entpuppte sich als genialer opener: nach mehreren minuten instrumentellem flächensound tauchte der neue sänger dave penney auf und legte los. das konzert begann tatsächlich sehr vielversprechend, denn auch das nächste lied war unglaublich intensiv und gut umgesetzt. doch in der folge verlor das set mehr und mehr an spannung: trotz hits wie “fuck you” oder “numb” wurde es ziemlich langweilig. die lichtshow – man erinnere sich an den titel des neusten archive albums – war sehr gut, die band spielte beinahe perfekt und ebenso war das konzert ideal gemischt, aber irgendwie war nach zwei liedern der dampf draussen.
tja, es gab immer noch die bar mit bier ohne kohlensäure und türsteher, die einem die finger in die augen drückten. bald traf man sich wieder am fussballtisch und konnte den schreien einer verführerischen jungen dame zuhören, wenn der ball ins gegnerische goal knallte.























